Gefangen in Armut

Meine Lieben, hier ist eine Erzählung über eine Frau die jeden Tag gegen die Armut kämpfen muss....

Mein Name ist Susanne, bin 33 Jahre und Frührentnerin.

Durch seelischen Druck der Behörden und meinen Rückenleiden bin ich Frührentnerin geworden. Abgestürzt ohne es zu wollen....

Als ich sah, was ich im Monat bekomme, wurde mir Schwarz vor Augen. Nur weil ich nicht mehr arbeiten kann bekomme ich nur die unzureichende Grundsicherung. Was habe ich gemacht, um so bestraft zu werden? Die Grundsicherung ist unzureichend und nicht würdig in meinen Augen.

Doch wer möchte denn eine kleine Rentnerin anhören. Ich muss ständig zur Ärzten und muss eine überteuerte Monatskarte kaufen, aber ich kann sie mir eigentlich nicht leisten. Die Krankenkasse zwingt mich Zuzahlungen für meine Medikamente zu leisten. Die Ärzte schreiben nichts mehr auf, wenn ich erkältet bin. Da habe ich ein gewaltigen Einschnitt im Monat. Essen gehen, ins Kino das kann ich nicht mehr, und wurde in die Isolation gezwungen. Da frage ich mich lebe ich wirklich in eines der reichsten Länder der Welt?

Wenn die Politiker doch wüssten wie es ist. Ich werfe ihnen versagen vor. Die Lebensmittelpreise sie steigen und ich habe keine ausgewogene Ernährung. Zur Tafel muss ich gehen, aber da ich keine Kinder habe und halbwegs noch laufen kann komme ich als Letztes dran.
Es macht leider keinen Sinn, da ich fast nichts mehr bekomme.

Die Sozialverbände schlagen eine Erhöhung von der Grundsicherung vor, doch dann maßen sich einzelne Politiker folgendes an: "Hartz IV ist keine Armut. Da schüttelte ich den Kopf und frage mich wie realitätsfern sind diese Politiker. Wenn es doch endlich eine Umverteilung gebe, wo auch ich das Wort "Leben" mal in den Mund nehmen kann. Doch ich werde weiter das Beste daraus machen, aber ich bin gefangen.

Die Armut kam plötzlich an meiner Tür, nur weil ich krank wurde. Unschuldig bestraft. Aber ich muss ja funktionieren und einen Job suchen. Wenn ich mir das Bein brechen würde und im Rollstuhl setze, würde ich mehr Leistung bekommen. Ich finde es gut, dass es diesen Mehrbedarf gibt für die Menschen. Aber warum ich nicht, wo ich jeden Tag mit Rückenschmerzen zu kämpfen habe. Aber ich darf mich ja nicht so anstellen. Ich kann ja noch laufen.

Die Ungerechtigkeit die immer noch grassiert....
Ich kann mir noch nicht mal eine neue Waschmaschine oder / und ein Kleiderschrank kaufen. Da muss ich ein Darlehen beantragen und falle unter das Existenzminimum.

Doch ich möchte nicht als leidende Frührentnerin herüber kommen. Ich sollte froh sein in diesem "tollen" Sozialsystem was zu bekommen.  Viele in meinen Alter und darüber sammeln Flaschen und ich ertappte mich wie ich auch in den schmutzigen Mülleimer sah. Doch ich fand nur ein nicht aufgegessenes Brot.

Ich habe mir auch überlegt Betteln zu gehen, aber es würde mir angerechnet werden. Denn sonst bekomme ich noch eine Strafe wegen Betruges. Ich habe Angst das ich viele Tage kein Essen habe. Das irgendwas kaputt geht von meinen Geräten. Ich bin aufgeschmissen und muss mich wieder nackt machen. Nackt machen indem ich wieder zu den Behörden gehen muss, aber ich habe ja nichts zu tun.

Mein Wunsch an die Bundesregierung: Bitte, Bitte lasst uns nicht in Armut. Tut endlich was für eure hohe Diät. Blockt nicht alles ab und verteilt das wir auch was bekommen. Denn es ist menschenverachtend, wenn ihr uns nicht beachtet.

Aber Deutschland ist ja für die Hohen ein Wunderland wo jeder Leben kann. Millionäre werden reicher, schwimmen im Geld, Politiker sie kommen mal nicht das fällt keinen auf. Aber wenn ich nicht mein Folgeantrag abgebe, dann bekomme ich erst mal keine Leistungen. Aber ich möchte mich nicht im Vordergrund stellen. Unsere Kinder, Rentner und Menschen die arbeiten werden benachteiligt. Das Kindergeld wird bei armen Familien angerechnet und sie kommen nicht mehr um die Runden. Aber Deutschland ist ja ein Paradies wo man wegschauen kann vor allem bei der Armut.

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