Eine E-Mail an unserem Bundes-Sozialminister

Meine Lieben, Erst kürzlich hatte unser Sozialminister Hubertus Heil die neuen Regelsätze für Hartz IV 2019 angekündigt. Eine gute Freundin von mir schrieb diese E-Mail und hat sie mir zur Verfügung gestellt. Ich finde ich muss es teilen, weil immer noch eine soziale Ungerechtigkeit in unserem reichen Land herscht.

Sehr geehrter Herr Heil,

Sie haben sich kürzlich von einer minimalen Erhöhung von den Hartz IV Sätzen für das Jahr 2019 ausgesprochen.

Ich schreibe Ihnen, weil ich die soziale Ungerechtigkeit in unserem Land Deutschland nicht mehr ertragen kann. Ich bin wegen meinen Krankheiten und Schwerbehinderung erwerbsgemindert. Ich bekomme eine Erwerbsminderungsrente.

Die Bundesregierung hatte nie in Erwägung gezogen, dass man SGBII und SGB XII trennen sollte. Wenn ein Mensch wegen seiner Krankheit oder Behinderung genauso viel Grundsicherung bekommt wie ein Mensch der erwerbsfähig ist, ist es in meinen Augen ungerecht.  Ich kann nichts dafür, dass ich nicht mehr arbeiten gehen kann und werde noch mit dem unmenschlichen Regelsatz bestraft.

Viele Renter (auch ich) müssen Flaschen suchen und können nicht im sozialen Leben teilnehmen. Auch die Stromkosten werden nicht mit der Grundsicherung  abgedeckt. Ebenso meine Monatskarte sie beläuft sich auf 45 Euro. Für Verkehr wird um die 34,66 Euro vorgesehen.

Die Stadt Frankfurt hatte meinen Antrag, dass sich meine Monatskarte dem Satz anpassen soll abgelehnt.

Noch ein Beispiel: Ich hatte Renovierungsarbeiten an meiner Wohnung. Die Mietminderung was mir der Vermieter versicherte wird mit meiner Miete angerechnet. Ebenso auch wenn ich an meinen Nebenkosten spare wird es mir gnadenlos weggenimmen und verrechnet. Das ist ebenso in meinen Augen ungerecht.

Ich möchte sie bitten, sehr geehrter Herr Heil, dass sie sich bitte Gedanken machen. Das sie die Regelsätze menschengerecht nach oben setzen und das sie eine bessere Grundsicherung für die Bezieher des SGBXII vorsehen.

In unseren Land herrscht seit der Wiedervereinigung eine soziale Ungleichheit. Menschen werden ärmer und keiner tut was dagegen. Ich habe das Vertrauen an die gesamte Bundesregierung verloren und fühle mich im Stich gelassen. Es tut sich einfach nichts. Besonders nicht im sozialen Bereich.

Ein Bekannter bekommt wenn er über 40 Jahre gearbeitet hat eine Rente von 1043,- . Das ist nicht weit weg von der Grundsicherung. In verschiedenen europäischen Ländern gibt es Mindestrenten. Warum nicht auch hier in Deutschland. Nach neusten Meldungen soll es eine Mindestrente geben. Aber sie reicht nicht zu leben. 10% über der Grundsicherung ist ein Armutszeugnis.

Sie kennen das Problem und ich fordere Sie auf endlich etwas zu tun. Schauen sie nicht weg. Den Bürgern geht es nicht gut, die unter der Armutsgrenze oder an der Armutsgrenze leiden.

Vielen Dank, dass sie meine Mail zur Kenntnis genommen haben.

Vor Kurzem habe ich noch diese Blogs geschrieben, die sich darauf beziehen wie schlecht es Menschen geht die nur Grundsicherung bekommen.... 



Danke für eure Aufmerksamkeit
eure Silvanja

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